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Eichen - prozessionsspinner !

Auch dieses Jahr wurde in der Gemeinde Biwer wieder vermehrt das Vorkommen des

Eichenprozessionsspinners beobachtet. Die Raupen, welche ab Ende April in Eichenbeständen,

Waldrändern und Einzelbäumen vorzufinden sind, leben in Familienverbänden und bilden

beim Aufsuchen der Baumkrone zur Nahrungsaufnahme Prozessionen (daher auch der Name!).

Gefährlich an der Raupe sind die mit Widerhaken versehenen Brennhaare, welche bei Mensch

und Tier durch das darin enthaltene Nesselgift allergische Reaktionen, Reizungen der

Atemwege sowie länger anhaltenden Juckreiz auslösen können.

Ab Mitte Juli erfolgt die Verpuppung in sogenannten Gespinsten. Diese Gespinste bestehen

aus Häutungsresten und Kot und bleiben nach dem Schupf der Falter in den Bäumen erhalten.

Auch in den Gespinsten befinden sich noch zahlreiche Brennhaare!

Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollten die vom Eichenprozessionsspinner befallenen

Bäume gemieden werden. Falls Sie ein Vorkommen an öffentlichen Plätzen oder an stark

besuchten Orten in der Gemeinde feststellen, können Sie sich beim Förster Daniel Steichen

(Tel: 621 202 157) oder beim Gemeindetechniker Kim Schumacher (Tel: 71 00 08-51) melden.

Abbildung: Raupenprozession (oben rechts) und Gespinst (unten links) an einer jungen Eiche

im „Biwerbësch“